23.11.19

Umsetzung des Projekts Crowdfunding mit Hilfe der Audi Team Aktion

 

Durch die Crowdfunding-Plattform der Raiffeisenbank Neumarkt bekam der Waldkindergarten Dietfurt

zahlreiche Spenden in Höhe von 2300 Euro gespendet.

Diese wurde für den neuen Brennholzunterstand sowie die Erneuerung des bereits bestehenden Waldklos verwendet.

Für die zahlreichen Spenden möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern, besonders bei dem Lions Hilfsclub Beilngries und der Raiffeisenbank Neumarkt herzlich bedanken.

Im Rahmen der Martinsfeier wurde durch Frau Lutz von der Raiffeisenbank Neumarkt und Filialleiter Martin Kuffer aus Dietfurt im Beisein von Hr. Franz Koller Vorsitzender des Hilfswerks des Lions Club Beilngries der Spendenscheck an die Drachenkinder überreicht.

Bei  den erwähnten Projekten bekam der Waldkindergarten bei der Umsetzung tatkräftige Unterstützung durch das Projekt Audi Team Aktion angeführt von Herrn Bertram Obst. Dieser kam beim Arbeitseinsatz mit mehreren Kollegen in Ihrer Freizeit, diese unterstützen die Väter tatkräftig bei den Arbeiten am Holzunterstand und am Waldklo. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Helfer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Spende für die „Drachenkinder“

Nichts hält ewig, besonders wenn es der Witterung ausgesetzt ist.
Johann Grad

DIETFURT 12.11.19.

So brauchen die „Drachenkinder“ vom Waldkindergarten Dietfurt und Umgebung ein größeres Dach für das biologische Waldklo, einen überdachten Lagerplatz für das Brennholz und weitere kleinere Anschaffungen. Die Verantwortlichen setzten sich mit der Raiffeisenbank Neumarkt in Verbindung. Das Projekt wurde auf die Spendenplattform gestellt und per Crowdfunding kamen innerhalb ca. 95 Tagen mit 58 Unterstützern 2 300 Euro zusammen. Darunter war eine größere Spende des Lions Clubs Beilngries und die Bank steuerte 570 Euro bei. Anna-Lena Lutz und Martin Kuffer überreichten den Scheck, wofür sich Leiterin Daniela Idzik-Neumann bedankte. (ugr)

 

 

Waldkindergarten gestaltet Martinsfeier

Dietfurt 11.11.19 (rfs) Eine beeindruckende Martinsfeier hat am Samstagnachmittag der Dietfurter Waldkindergarten gestaltet.

Die Kindergärtnerinnen Daniela Idzik-Neumann und Birgit Kuffer hatten zusammen mit den Helfern das Kindergartenareal im Wald bei Hebersdorf mit vielen Lichtern und einem Begegnungsraum für die abendliche Kulisse gestaltet. Vor einem Holzkreuz, einem kleinen schön gestalteten Altar gestaltete Pfarrer Czeslaw Kubalski mit den Kindern, den Eltern und Großeltern eine Martinsandacht.

In einer mit farbenfrohen Bildern unterlegten Betrachtung wurde die Geschichte des Heiligen den Kindern näher gebracht. Gerade auch in der heutigen Zeit sei das Vorbild des Teilens wichtig, so Kubalski. Der heilige Martin habe vor vielen Jahren seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um seinen Mitmenschen vor dem Erfrieren zu schützen.

Eine Lichterprozession über das mit vielen kleinen Lichtern ausgeleuchtete Areal schloss sich an. Begleitet wurde der Zug vom heiligen Martin hoch zu Ross. Die Kinder teilten an alle Gäste Semmelstücke zum Zeichen des Teilens aus. Idzik-Neumann begrüßte zu der abendlichen Feier neben Rathausvize Oliver Kuhn (CSU) alle Eltern und auch die Omas und Opas.

Bei Selbstgebackenem und kleinen Häppchen, zubereitet von den Eltern der Kindergartenkinder, gab es noch viele Gespräche am Lagerfeuer in der gemütlichen Kulisse des Waldes.

 

 

 

 

500 Euro für den Waldkindergarten

Dietfurt (khr)

Über eine Spende von 500 Euro haben sich jetzt die Drachenkinder des Dietfurter Waldkindergartens gefreut.

Den Spendenscheck überreichte Angeliki Gleixner-Egert für den neu gegründeten Dietfurter Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen. "Wir halten interaktive Förderprogramme generell für sehr sinnvoll und möchten kreative Projekte unterstützen. Daher ist die Spende beim Waldkindergarten sehr gut aufgehoben", erklärte Gleixner-Egert, Sprecherin des Ortsverbands. 

Andreas Steiger, der Vorsitzende des Fördervereins für den Waldkindergarten Dietfurt, bedankte sich im Namen des gesamten Waldkindergartens für die Spende. Das Geld werde dazu verwendet, die neue Blockhütte, welche die Kinder bei strenger Kälte vor Wind und Nässe schützt, abzuzahlen. 

Der Waldkindergarten hinter dem Sportplatz von Hebersdorf erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit. Im Kindergartenjahr 2019/2020 werden ihn bis zu 24 Mädchen und Buben besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. Juni 2018

Bei einem Tag der offenen Tür wird die neue Blockhütte des Dietfurter Waldkindergartens gesegnet

 

Der Waldkindergarten Dietfurt hat am Sonntag einen Tag der offenen Tür veranstaltet und zugleich die neue Schutzhütte eingeweiht. Nach dem Gottesdienst mit Segnung der Blockhütte in der Waldlichtung konnten sich die Besucher ein Bild von der Einrichtung, die derzeit 18 Kinder besuchen, machen. Die Mitglieder des Fördervereins standen den Gästen dabei für Fragen zur Verfügung.

 

Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins als Träger der Einrichtung, Wolfgang Stadler, begrüßte zunächst die Ehrengäste, darunter den Neumarkter Landrat Willibald Gailler (CSU), Dietfurts Bürgermeisterin Carolin Braun (SPD), den Dritten Bürgermeister Bernd Mayr (FW), Forstdirektor Harald Gebhardt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Neumarkt, Ursula Hollweck von der Kita-Aufsicht am Landratsamt Neumarkt, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die Jagdpächter Familie Koller sowie Familie Braun.

"Vor drei Jahren wurde der Waldkindergarten eingeweiht, damals mit einem bunten Wetter-Potpourri aus Sonne, Wind, Graupel und schließlich Schnee", blickte Stadler zurück. Solche Wetterwidrigkeiten hätten die Drachenkinder in den vergangenen drei Jahren immer wieder miterlebt, waren sie doch bei Wind und Wetter draußen. Stadler reflektierte die Entwicklung des Waldkindergartens, die ebenso wiederholt von Höhen und Tiefen geprägt gewesen sei: Nach einer schwierigen Standortsuche,sei schließlich ein geeigneter Standort in Hebersdorf gefunden worden und man habe mit acht Kindern begonnen. Schnell sei die Gruppe auf 14 Mädchen und Buben angewachsen. Im Sommer 2016 habe es Probleme mit dem Borkenkäfer gegeben und das Areal dadurch einige Bäume eingebüßt: "Die Wurzeln am Boden lassen erahnen, was sich vor zwei Jahren ereignet hat", so Stadler. Mittlerweile seien es 18 Drachenkinder, die den Waldkindergarten regelmäßig besuchten, und fünf Betreuerinnen, worüber sich andere vergleichbare Einrichtungen nur freuen könnten. 

Die Musik zu ihrem Fest trugen die Drachenkinder zusammen mit Kindergartenleiterin Daniela Idzik-Neumann (oben, links) gleich selbst bei. Die neue Blockhütte wurde von Diakon Franz Kraus gesegnet. Für die jungen Besucher gab es Bastelstationen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Hradetzky




Im bitterkalten Winter 2016/2017 mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius sei schnell klar geworden, dass man mit der Heizung im Bauwagen an Grenzen stoße. Die Kinder mussten daher hin und wieder in den Ausweichräumen in Dietfurt untergebracht werden. So hätten im Frühjahr 2017 einige Eltern die Idee gehabt, eine Hütte zu errichten, was binnen eines Jahres dann auch realisiert werden konnte. "Ich habe den Eindruck, unsere Schutzhütte ist ein richtig tolles Projekt geworden, da sind wir richtig stolz darauf", betonte Stadler und richtete Dankesworte an die zahlreichen Unterstützer, wie Holzbau Hecker oder die Willibald-Schmidt-Stiftung, die Stadt Dietfurt, den Mitarbeitern des Bauhofs und an die Eltern des Fördervereins, allen voran an diejenigen, die den Verein gegründet hatten. Er lobte auch die Arbeit der Kinderpflegerinnen, welche den Nachwuchs, von dem heuer acht Kinder in die Schule kommen, bestens auf letztere vorbereitet hätten. 

Kindergartenleiterin Daniela Idzik-Neumann begrüßte unter den Anwesenden auch viele Vertreter der beiden anderen Kindergärten der Großgemeinde Dietfurt sowie der Grund- und Mittelschule. Dem Thema "Glücklich sein im Wald" widmete sich Diakon Franz Kraus in seinem Gottesdienst. Er wies im Hinblick auf die Einrichtung mitten im Wald darauf hin, wie wichtig es sei, gute Menschen um sich zu haben, "die uns mit Liebe begleiten, umgarnen und erziehen, als Grundlage für ein weiteres glückliches Leben".

  

Fröhlich trällernd begleiteten die mit grasgrünen T-Shirts bekleideten Waldkindergartenkinder den Gottesdienst und sangen "Die Erde ist schön", "Gottes Liebe ist so wunderbar" und gemeinsam mit ihren Eltern "Danke für diesen Kindergarten". Nach der Segnung der Schutzhütte, die innen aus Fichtenholz und außen aus Lärchenholz besteht, wandte sich Landrat Willibald Gailler mit einem Grußwort an die Besucher. "Vor drei Jahren waren wir hier alle voller Hoffnung und stellten uns die Fragen: Wird dies hier funktionieren? Wird es ein Erfolg werden? Und nun ist der Waldkindergarten ein voller Erfolg geworden", bescheinigte er der Freiluft-Einrichtung. 

Gailler dankte allen, die an diesem Projekt mitgewirkt haben und auch den Eltern, die ihren Kinder ermöglichen, die Natur so intensiv erleben zu dürfen. Er selbst habe zwar nie einen Kindergarten besucht, sei aber auf einem Bauernhof groß geworden und viel in der Natur gewesen. Mittlerweile hätten sich allerdings die Zeiten geändert. "Man spürt, dass sich die Kinder hier wohl fühlen und in Dietfurt ein Herz für Kinder schlägt", so der Landrat und wünschte der Einrichtung das Beste für die Zukunft. 

Noch während der Grußworte von Bürgermeisterin Carolin Braun, die unterstrich, wie wichtig die Versorgung und fachlich einwandfreie Unterbringung der Kleinsten für die Stadt Dietfurt seien und von Forstdirektor Harald Gebhardt, der die Bedeutung des Erhalts einer intakten Natur auch für die nachfolgenden Generationen hervorhob, hatten die Waldkindergartenkinder ihr Terrain zurückerobert und tobten sich in "ihrem" Wald aus, so wie sie es gewohnt sind. 

Auch für die anderen kleinen Gäste gab es an diesem Tag der offenen Tür einiges zu erleben. Während die Erwachsenen nach dem Mittagstisch bei Kaffee und Kuchen beisammen saßen, entdeckten die Kleinen die Balancier- und die Nagelstation, bastelten bunte lustige Ketten und Schilder in der Bastelstraße, ließen sich beim Kinderschminken als gefährliche Tiger schminken und riesige Seifenblasen in die Luft steigen, nahmen an der Tombola mit tollen Preisen teil oder drehten eine Runde in der Pferdekutsche, die von Familie Bezold aus Greding kutschiert wurde. Auch konnten sämtliche "Ecken" des Waldkindergartens der Drachenkinder inspiziert werden.

Tag der offenen Tür mit Einweihung unserer neuen Blockhütte

10:30 Gottesdienst

ab 11:30 Mittagstisch

danach Kaffee und Kuchen

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Auch bei Frost spielen die Kleinen des Dietfurter Waldkindergartens am liebsten im Freien

Drachenkinder trotzen Wind und Wetter

Dietfurt (khr) Den Kleinen aus dem Dietfurter Waldkindergarten ist es auch heute nicht zu "zapfig" draußen. Bei Wind und Wetter spielen sie im Freien. Seit der Eröffnung im Jahr 2015 erfreut sich die Einrichtung großer Beliebtheit. Jetzt hat der Nachwuchs eine neue Schutzhütte aus Holz bekommen.

Die Blockhütte ist fertig: Am 17. Juni soll sie bei einem Tag der öffenen Tür eingeweiht werden. - Fotos: Hradetzky

Sie wird vor allem bei unwirtlichem Wetter wie Sturm und extremer Kälte genutzt. Munter purzeln die Drachenkinder im Schnee bei Minusgraden, bei denen andere Sofa und warmer Kuscheldecke den Vorzug geben. Mehrlagig nach dem Zwiebelschalenprinzip anzogen, in kälte- und nässeundurchlässigen Winterstiefeln und mit dicken Handschuhen und Wollmützen stapfen die Kleinen durch den Schnee, schieben ihren Bollerwagen, der mit Kufen ausgestattet ist, durch die weiße Winterlandschaft, vorbei an der Wetterstation. "Heute hat es minus fünf Grad", stellt die kleine Merle stolz fest.

Weiter geht es zur Lichtung unweit von Hebersdorf, wo der Waldkindergarten seine Zelte, oder besser gesagt, seinen Bauwagen und nun auch seine Holzhütte aufgestellt hat.

"Die Kinder fangen einfach an zu laufen, wenn sie frieren", erklärt eine Mutter. Außerdem gebe es zum Aufwärmen schließlich noch die Möglichkeit, in den Wagen zu kommen, wo an kälteren Tagen auch die Brotzeit eingenommen wird. "Ansonsten findet alles an der frischen Luft statt", berichtet die Leiterin des Waldkindergartens, Daniela Idzik-Neumann. 19 Kinder werden es ab Mai sein, die den Waldkindergarten ab einem Alter von drei Jahren von 8 bis 13 Uhr besuchen. Betreut werden sie von Idzik-Neumann und Kinderpflegerin Birgit Kuffer sowie im Wechsel von Christina Brendel, Sozialpädagogin, Caroline Stadler und Christine Lindner, beide Erzieherinnen.

Auch bei den Drachenkindern gibt es einen geregelten Tagesablauf. Nachdem alle Kinder sich in der Früh am Treffpunkt eingefunden haben, hängen sie ihr Foto an einem Baumstammbrettchen auf: So sieht jeder gleich, wer da ist. Die Brotzeitrucksäcke landen im Bollerwagen und gemeinsam geht es über die Wetterstation auf durch den Wald zum Waldkindergarten, der richtig gemütlich "eingerichtet" ist. An mehreren Stationen haben die Kinder hier besondere "Räume" zum Spielen geschaffen, wo sie sich richtig austoben können, was ihrem kindlichen Bewegungsdrang entgegenkommt: Da wäre zum einen die Märchenecke mit locker-flockig montierten Stoffbahnen, die Pferdekoppel aus übereinandergestapelten Holzbalken, das große Schiff aus zwei dicken Baumstämmen errichtet, die große Tafel, an der gemeinsam gespeist wird, Feuerstelle und Sandkasten.

Sämtliche Anlaufstationen beflügeln die Fantasie der Kinder und lassen dem freien Spiel schier unbegrenzte Möglichkeiten, sich neue Rollenspiele auszudenken und in andere Welten einzutauchen. Nach einem gemeinsamen Morgenkreis, bei dem sich alle Kinder versammeln und dabei über das Wetter, das Datum und fehlende Kindergartenfreunde sprechen, dürfen sich die Kleinen dem freien Spiel widmen. Da sind dann schnell einmal im Sandkasten die Räumfahrzeuge gefragt, auf dem Piratenschiff sticht man auf hoher See, die Wasserschutzpolizei sorgt auch im Wald für Ordnung. Zugleich beobachten die Drachenkinder, was sich so alles über Nacht getan hat: Neue Spuren im Schnee oder ein Vogel, der gestern noch nicht da war. "Die Kinder erkennen die Geräusche vom Specht oder füttern den Kleiber mit Mais", so Idzik-Neumann. Der Geräuschpegel der Kinder selbst hält sich in Grenzen. Die Weite der Natur schluckt ihn. Beim freien Spiel halten sich die Drachenkinder strikt an die Regeln: "Im Wald müssen alle in Hör- und Sichtweite bleiben. Das wissen die Kinder und das klappt auch sehr gut!" Nach dem freien Spiel werde gemeinsam gefrühstückt, so Erzieherin Idzik-Neumann. Schließlich dürfen die Kinder sich entweder für ein Angebot wie Basteln oder Malen entscheiden oder wieder für das freie Spiel. "Wenn wir basteln, dann möglichst mit naturnahen Materialien wie Zapfen, Zweigen, Kastanien. Wir bemalen zum Beispiel Steine als lustige Käferchen, auch unsere Osternester sind aus Holz, nicht aus Plastik oder dergleichen", berichtet Kuffer. Die Kinder und gerade die Vorschulkinder werden - allen Klischees zum Trotz - in einem Waldkindergarten genauso gefördert. "Wir zählen Stöcke oder Bäume und haben pro Woche eine Stunde speziell nur für die Vorschulkinder", erklärt Daniela Idzik-Neumann und Birgit Kuffer fügt lachend hinzu: "Wir prüfen dabei auch genauso die Stifthaltung", denn die Verwendung von Alltagsgegenständen wie Stiften oder Blättern ist natürlich auch im Waldkindergarten keineswegs tabu, wenn auch nicht oft nötig, da die Natur vieles selbst bereithält.

Die Betreuerinnen können sich keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen: "Mit Kindern zu arbeiten, im Wald zu sein. Das nimmt einem die Hektik und den Stress der Außenwelt. Hier im Wald ist man wie in einer anderen Welt, hört die Geräusche des Waldes, das Vogelgezwitscher", schwärmt Idzik-Neumann. Und für jeden, der sich selbst von der besonderen Atmosphäre des Waldkindergartens der Drachenkinder überzeugen möchte, bietet sich die Gelegenheit diesen beim Tag der offenen Tür am 17. Juni ab 10 Uhr kennen zu lernen. Nach einem Gottesdienst gibt es neben Mittagessen, Kaffee und Kuchen auch Kinderanimation für die Kleinen, Pferdekutschfahrten und für alle Interessierten die Möglichkeit, den Waldkindergarten zu besichtigen. Auch die Blockhütte, die aus eigenen Mitteln des Vereins, einem finanziellen Zuschuss durch die Stadt Dietfurt und aus Spenden finanziert wurde, wird dann offiziell eingeweiht. Die Kindergartenkinder werden sich darin nicht allzu lange aufhalten, schließlich drängt es sie auch sofort wieder ins Freie, sobald sie sich irgendwo drinnen befinden.

03. Februar 2018

von 10  - 13 Uhr

Info - und Anmeldetag für interessierte Eltern mit Ihren Kindern

02.Februar 2017

Natur als Ort der Erziehung
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mühlbach (rfs) Mehr als 60 Interessierte sind am Donnerstag zu einem Informationsabend des Dietfurter Waldkindergartens nach Mühlbach gekommen. Dabei ging es um die "Wirkung von Wald und Natur auf das Leben des Kindes". Referent war der Waldpädagoge Rudolf Hettich aus Schwäbisch-Gmünd. Auch Bürgermeisterin Carolin Braun (SPD) und Stellvertreter Oliver Kuhn (CSU) waren gekommen.


Viele interessierte Erzieherinnen und Eltern lauschten den Ausführungen des Umweltpädagogen Rudolf Hettich. - Foto: Stephan
Wolfgang Stadler als Vize-Vorsitzender des Trägervereins Waldkindergarten informierte, dass sich die 13 Mädchen und Buben sehr gut eingelebt hätten. Ab September sei die Einrichtung voll ausgelastet. Seinen besonderen Dank richtete er an Kuhn, der als zuständiger Förster für die Sicherheit der "Drachenkinder" sorge.
Der Referent stellte eingangs fest, dass sich Kinder viel zu viel in geschlossenen Räumen befinden, dass viel zu viel Spielzeug vorhanden sei, das von Erwachsenen hergestellt worden sei, sich jedoch nicht zum Spielen eigne. Viel wichtiger ist es dem Referenten zufolge, dass Kinder eigene Ideen verwirklichen und sich kreativ entwickeln können. Die Natur biete den Raum, um täglich Neues zu entdecken. "Bei Kindern geht alles über die Hände. Was über die Hände geht, geht auch in den Kopf", meinte der Experte. "Kinder brauchen Bewegung und Bewegung braucht Angebote. Je einfacher das Spielmaterial, desto mehr würden die geistigen Fähigkeiten gefördert. "Im Wald fällt das Spielmaterial regelrecht vom Himmel", so Hettich. "Warum springt ein Kind in die Pfütze" Das macht jedes Kind, alles andere wäre unnatürlich. Es folgt laut Hettich einem inneren Bewegungsdrang, der wichtig für die Entwicklung ist. Der Referent bedauerte, dass den Kindern der natürliche Bewegungsdrang immer mehr aberzogen werde. "Auch Sprache ist Bewegung." Die vielen Fragen müssen beantwortet werden. Wenn Mütter mit ihren Kindern nur 20 Minuten täglich reden, dann bräuchten sie sich wegen der Sprachkompetenz nicht zu wundern. Kein gutes Haar ließ Hettich am so genannten Medienspielzeug.
"Bewegung in der Natur ist die wichtigste Voraussetzung für Mobilität, für Organisationstalent und Kommunikation", fasste der Experte zusammen und appellierte mit Nachdruck an die Eltern, ihren Erziehungsauftrag wahrzunehmen. Dieser könne nicht in Kindergarten oder Schule abgegeben werden.

Mühlbach: Pädagoge referiert Waldkindergarten ab Herbst ausgelastet - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Muehlbach-Natur-als-Ort-der-Erziehung;art601,3321236#plx386024573

 

13.12.16 Neumarkter Tagblatt

 

10.11.16

 

Beeindruckende Martinsfeier im Waldkindergarten

 

Dietfurt Eine beeindruckende Martinsfeier hat der Dietfurter Waldkindergarten auf der Jura-Hochfläche

bei Hebersdorf gestaltet. Mit vielen Lichtern hatten die Erzieherinnen Daniela Idzik-Neumann und Birgit Kuffer

das gesamte Waldareal dekoriert und so eine eindrucksvolle Kulisse für die abendliche Feier gestaltet.

Vor einem beleuchtetetn Hozkreuz gestaltetet Pfarrkurator Czeslaw Kubalski mit den Kindern und allen Besuchern

eine Martinsandacht. In einer mit farbefrohen Bildern unterlegten Betrachtung wurde den Kindern die Geschichte

des Heiligen näher gebracht. In einem Spiel der Kinder wurde der Mantel des heiligen Martin geteilt und an einen Bettler

weiter gegeben. Auch Brot hatten die kinder mitgebracht, um es mit allen Teilnehmern an der Andacht zu teilen.

Kubalski bezeichnete die Botschaft des Teilens, die uns der heilige Martin vorgelebt habe, als wichtige Botschaft

gerade in unserer Zeit.

Eine Laternenprozession durch den mit vielen kleinen Lichtern geschmückten Waldkinderarten schloss sich an.

Voran zog der heilige Martin, gespielt von einem Kind, um diese wichtige Botschaft hinaus zu tragen in die Welt.

Kindergartenleiterin Daniela Idzik-Neumann konnte zu dieser abendlichen Feier alle Eltern und auch viele Omas und Opas

begrüßen. Bei selbst Gebackenem und kleinen Häppchen, zubereitet von den Eltern der Drachenkinder,

gab es noch viele angeregte Gespräche bei Punsch und Stockbrot am Lagerfeuer im Wald.

30.09.16

Besuch des Körnerteppichs in der Wallfahrtskirche Griesstetten

14.09.16

Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Dietfurt,

Vielen Dank für die schönen Stunden im Feuerwehrhaus.

02.08.16

Kindernachmittag im Volksfest Dietfurt

30.07.16

Abschlussgrillen mit den Familien

 

26.07.16

Ausflug in den Dinopark nach Denkendorf,

vielen Dank an das Dino Team für die wunderschön gestaltete Führung

10.07.16

Teilnahme am Festzug 600 Jahre Dietfurt

http://www.dietfurt.de/pdf/veranstalrtungen/einleger-jubilaeum-mai-2016-aktuell.pdf

 

05.07.16

Besuch bei Alcmona

Am Montag den 05.07.16 haben die Drachenkinder das Alcmona-Haus besucht, unter Anleitung den Lehmofen

ausprobieren dürfen und selber ein Fladenbrot gebacken.

 

 

 

15.06.16

Besuch der Mutterkindgruppe Sonnenschein Dietfurt

Am 15.06.2016 machten sich 45 Mütter mit ihren Kindern auf den Weg, um den Waldkindergarten eine Besuch abzustatten.

Ziel war es, den Kindergarten kennen zu lernen und die Spenden, die bereits im Herbst an den Kindergarten gingen, offiziell zu übergeben.

Der erste angedachte Besuch wurde kurzerhand wegen Sturmwarnung in den Jugendraum verlegt, da dieser den Kindern des Waldkindergartens als Ausweichraum dient.

So entschlossen wir uns, bei schönerer Witterung unseren Besuch ins nächste Jahr zu verlegen. Da am 15.06. das Wetter mitspielte konnten wir diesen Besuch in die Tat umsetzten. Die 12 Mädchen und Jungen des Kindergartens empfingen uns mit ihrem Drachenlied und hießen uns herzlich willkommen mit ihnen zu spielen und den Wald zu entdecken. Unser Besuch wurde sehr kurzweilig. Die mitgebrachte Brotzeit: Brezen, Muffins und Amerikaner wurde gemeinsam verzehrt, danach ging es wieder ans Spielen.

Für die Kleinen der Mutter-Kind Gruppe aber auch für die älteren Geschwister gab es viel zu entdecken. Es wurde gemeinsam gebuddelt, aus Stöcken ein Wall gebaut und der Bauwagen, der bei schlechtem Wetter als Unterschlupf dient inspiziert. Dabei konnten wir nochmal die Bücher und Stifte, die von der Mutter-Kind Gruppe Sonnenschein gespendet wurden, begutachten.

Es ist erfreulich zu sehen, dass die Stifte und Bücher sehr oft im Einsatz sind.

Am Schluss verabschiedeten sich die Drachen Kinder des Waldkindergartens mit einem selbst gebastelten Briefkasten für die Mutter-Kind Gruppe.

Die Gruppe Sonnenschein bedankt sich für den schönen Vormittag im Waldkindergarten und wünscht den Kindern und Erzieherinnen weiterhin viel Spaß und Freude in dem wunderschönen Waldstück.

Die Drachenkinder bedanken sich nochmal recht herzlich für die liebevolle Spende und den schönen Tag

mit der Mutterkindgruppe im Waldkindergarten.

 

 

 

 

 

Donaukurier 25.04.2016

Ein Walnussbaum zur Erinnerung

Bereits im September hat der Dietfurter Waldkindergarten seinen Betrieb aufgenommen. Am Sonntag erhielt die Einrichtung im Stadtwald bei Hebersdorf den kirchlichen Segen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vor vielen Gästen hat Pater Samuel am Sonntagnachmittag den neuen Waldkindergarten und seine Kinder gesegnet. - Fotos: Stephan

Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins als Träger der Einrichtung, Wolfgang Stadler, begrüßte die Ehrengäste. Gekommen waren Bürgermeisterin Carolin Braun (SPD), Landrat Willibald Gailler (CSU), Forstdirektor Harald Gebhard und der Dietfurter Förster und Vizebürgermeister Oliver Kuhn. Sein besonderer Gruß galt Pater Samuel vom Dietfurter Franziskanerkloster, der den Waldkindergarten bei der Andacht am Nachmittag segnete. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Bläsergruppe der Weiß-Blauen Musikanten und der Gitarrengruppe Kuffer-Stadler.

Stadler informierte eingangs über die Besonderheiten eines Waldkindergartens. Sowohl Eltern als auch Kinder müssten sich täglich den Herausforderungen des Wetters stellen. Die zehn Drachenkinder könnten ihrem Forschergeist in der Natur freien Lauf lassen, sie würden spielerisch den sorgsamen Umgang mit der Natur, mit ihrer Vielfalt an Käfern, Schnecken, Vögeln, allen anderen Tieren mit Blumen und Pflanzen lernen. Der Vorsitzende dankte allen, die eifrig mitgeholfen und auch gespendet hätten, damit diese Einrichtung ermöglicht werden konnte. Sein besonderer Dank galt der Stadt Dietfurt, die den Wald zur Verfügung gestellt hat, Jagdpächter Max Koller, der ohne Zögern zugestimmt und dem Landratsamt, das die Einrichtung genehmigt habe.

Bürgermeisterin Braun bezeichnete den Waldkindergarten als "Bereicherung und zusätzliches Angebot" neben der gemeindlichen Einrichtung in Dietfurt und dem kirchlichen Kindergarten in Töging. Sie freute sich ganz besonders, dass auch alle Erzieherinnen von Dietfurt und Töging zur Einweihung gekommen waren. Die Rathauschefin sah keine Konkurrenz zu anderen Einrichtungen, sie gehe davon aus, dass die drei Kindergärten zusammenarbeiten und sich gegenseitig ergänzen.

Der Landrat, der bei der Einweihung des ersten Waldkindergartens im Landkreis dabei sein wollte, bezeichnete den Kontakt und den Umgang mit der Natur als eine der wichtigsten Säulen im Leben. So werde den Kindern in dieser Einrichtung spielerisch der Umgang mit den vielen Lebewesen und Pflanzen beigebracht. Die täglichen Herausforderungen an die Erzieherinnen, die kaum planbar seien, lobte der Landrat besonders.

Auch der Chef des Landwirtschaftsamtes Neumarkt, Forstdirektor Harald Gebhard, war zum Einweihungsfest gekommen, um Förster Oliver Kuhn zu unterstützen. Er habe sich unermüdlich - auch in seiner Funktion als Vize-Bürgermeister - für den Waldkindergarten eingesetzt. Der Wald sei unverzichtbar und Grundlage für saubere Luft und gutes Grundwasser. Pater Samuel spendete den kirchlichen Segen. Er freue sich, dass hier in der freien Natur eine Einrichtung entstanden sei, so ganz ohne Baufirma, ohne große Planung, nur mit Eigenleistung und großem Gemeinschaftssinn.

"Die Pflege und der Erhalt der Schöpfung Gottes müssen bei all unserem Tun im Mittelpunkt stehen", so der Pater. Die Kinder hatten selbst gefertigte Tafeln mitgebracht, auf denen die Tiere und Pflanzen des Waldes abgebildet waren. Pater Samuel segnete die Kinder, die Eltern und die gesamte Einrichtung und wünschte allen viel Erfolg bei der Bildung und Erziehung der Kinder. Im Anschluss durfte jedes der zehn "Drachenkinder" seinen eigenen Baum pflanzen.

Gemeinsam mit den Ehrengästen wurde von den Kindern noch ein großer Walnussbaum zur Erinnerung an das Einweihungsfest gepflanzt.

Von Franz Stephan
http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Hebersdorf-Ein-Walnussbaum-zur-Erinnerung;art601,3210524#plx563775911

 

 

 

 

 

Tag der offenen Tür mit Einweihung

 

am Sonntag den 24.April 2016 ab 13:30 bis 17:00 Uhr

 

Um 14:00 fand eine Andacht mit Einweihung durch Pater Samuel statt,

 

danach gab es Kaffee, Kuchen und andere Leckereien.

 

 

 

Waldkindergarten Dietfurt - Infotag bei den „Drachenkindern“

 

Wir die Drachenkinder haben für das kommende Kindergartenjahr 2016 / 2017 noch Plätze frei.

 

Deshalb haben wir unseren Waldkindergarten für Interessierte  Eltern

am Samstag den 13.02.2016  von 11 – 14 Uhr zur Besichtigung geöffnet und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

 

Die Anmeldungen sollten wenn möglich bis spätestens Ende Februar erfolgen, sind jedoch auch kurzfristig möglich.

 

Im Frühjahr ist noch ein Tag der offenen Tür mit Einweihung für die gesamte Bevölkerung geplant, der genaue Termin wird noch Bekannt gegeben.

 

Nähere Infos bei dem 1. Vorsitzenden des Waldkindergarten Dietfurt & Umgebung e.V.

Andreas Steiger, Griesstetterstr. 16, 92345 Dietfurt unter Tel.: 08464-6029944

oder unter: www.waldkindergarten-dietfurt.de

 

 

10. -13. Dezember

 

Weihnachtsmarkt Dietfurt

 

Bei uns am Stand gibt es Kinderpunsch, Leckere Waffeln und

ein paar schöne Dekosachen.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch

 

 

 

 

 

18.11.2015 Rundschau Neumarkt

 

http://earchiv.mittelbayerische.de/edition-mbz/data/20151118/RS/Rundschau_Neumarkt/mbz.jsp;jsessionid=E41A7489F92BCCE02FDA57EB3847645F

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.11.2015 Martinsfeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.10.2015

 

Waldtag am Wolfsberg

 

Wir waren für alle Interessierte mit einem Stand vertreten.

Vorstellung des Waldkindergartens

Angebote für Kinder

Vielen Dank für Euren Besuch.

 

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/dietfurt/100-jahre-gehoert-der-wald-der-stadt-21164-art1293077.html

 

 

 

 

Artikel Neumarkter Tagblatt 23.09.2015

 

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/dietfurt/kindergarten-erkundet-erstmals-den-wald-21164-art1285985.html

 

 

Kindergarten erkundet erstmals den Wald

 

 

 

Dietfurt.Felix zählt die Kinder. Er kommt auf acht, mit ihm selber sind es natürlich neun – also sind alle Kinder da. Auch der Bollerwagen steht bereit, mit dem jeden Tag warmes Wasser und andere Sachen zum Bauwagen transportiert werden. Wer will ziehen? Alle natürlich! Zwei kräftige Kerle ziehen an der Lenkstange, die anderen Buben und Mädchen schieben hinten und seitwärts, hinterdrein schlendern die Eltern, und auf geht es zum Bauwagen. Der Start ist geglückt, der Waldkindergarten kann beginnen.

Es ist zwar etwas regnerisch, frisch und trübe, aber das Wetter spielt ja keine Rolle. Alle Kinder sind gut ausgerüstet mit Mützen, Regenjacken, Matschhosen und Stiefeln, im Rucksack sind Brotzeit und Getränk verstaut. Die Kinder sind gespannt, wie es wohl wird. Nico war am Abend vorher schon ganz aufgeregt. Erzieherin Daniela Idzik-Neumann schwitzt in ihrer warmen Kleidung – kein Wunder, sie leitet zum ersten Mal einen Waldkindergarten. Wald-Erfahrung bringt Kinderpflegerin Birgit Kuffer aus ihrer vorhergehenden Tätigkeit mit.

Heute gibt es Spiele zum Kennenlernen und der Wald wird etwas erkundet. Die Eltern haben gut zu tun, denn der Bauwagen muss noch fertig eingerichtet werden, das Toilettenhäuschen braucht noch einen Riegel und herumliegende Äste sind wegzuräumen. Förster Oliver Kuhn markiert mit gelber Farbe die Grenzen des Geländes. Jagdpächter Max Koller hatte sofort seine Zustimmung für den Waldkindergarten gegeben, obwohl hier mehr Rehe stehen als am Kreuzberg, wo der dortige Jäger große Probleme sah. Innerhalb kurzer Zeit haben die Angestellten des Bauhofs den Platz hergerichtet, ein paar kleinere Bäume umgesägt, den Bauwagen an seinen Platz gebracht und die Komposttoilette installiert. Andreas Steiger, Vorsitzender des Fördervereins, findet den neuen Platz gut. Am Kreuzberg wäre allerdings der Kontakt zur Bevölkerung besser gewesen, sagte er. Man hätte leichter mal vorbeischauen oder Veranstaltungen besuchen können.

Langsam wird es Zeit für den Rückmarsch zum Abholplatz. Bei der Maschinenhalle von Hubert Braun neben der Straße nach Mitteldorf sammeln sich die Kinder am Morgen und können dort wieder abgeholt werden. Der Grundeigentümer ist sogar einverstanden damit, dass ein kleines Wartehäuschen errichtet wird als Unterstand, bis alle Kinder vollzählig versammelt sind. Dann ist der erste Tag geschafft und Kinder und Eltern haben daheim bestimmt einiges zu erzählen.

 

 

 

23.09.2015 / 8:30

 

Es geht los.
Liebe Kinder wir wünschen Euch ganz viel Spaß im Waldkindergarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikel Neumarkter Tagblatt 01.09.2015

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/dietfurt/stadtrat-blockiert-waldkindergarten-21164-art1277287.html

Stadtrat (ein bestimmter Anteil) blockiert Waldkindergarten

Der Jagdpächter fürchtet, dass durch die Dietfurter Einrichtung an dem geplanten Standort Rehe vertrieben werden könnten.

Dietfurt. In zwei Wochen wollte der Waldkindergarten in seinem Standort hinter dem Kreuzberg starten. Stadt und Landkreis haben die Einrichtung bereits genehmigt, es ist Personal eingestellt, neun Kinder sind bereits angemeldet. Nach der Stadtratsitzung am Montagabend sieht nun wieder alles ganz anders aus.

Der Stadtrat legte sich mit neun zu sieben Stimmen quer und genehmigte weder das Aufstellen eines Bauwagens, noch den Bau eines Toilettenhäuschens auf dem vorgesehenen Platz in der Gemarkung Hainsberg. Ist es das Aus für den geplanten Dietfurter Waldkindergarten? Auf jeden Fall wird es ihn nicht im Wald hinter dem Kreuzberg geben.

 

Persönliche Diskussionsbeiträge

Auslöser waren ein Brief und Antrag des Jagdpächters und des Jagdvorstehers, in dem sie sich gegen den Standort aussprachen, eine Behandlung der Sache im Stadtrat wünschten und verlangten, dass nicht nur Stadtratsmitglied und Förster Oliver Kuhn hierüber entscheiden sollte. Jagpächter Georg Plank sieht ein Viertel seiner Jagd betroffen, die Rehe könnten nicht ausweichen, der Einstand sei gefährdet. Kuhn sah das anders und meinte: „Die Rehe sind am Nachmittag wieder da und stehen am Wagen“. Kuhn (CSU) legte noch einmal die Kriterien für einen geeigneten Platz dar, an dem ein Waldkindergarten betrieben werden kann. Der Platz müsse eben sein, in einem abwechslungsreichen Mischwald, ein Schutzraum müsse erreichbar sein, es dürfe sich nicht um ein FFH-Gebiet und ein Naturschutzgebiet handeln. Der ausgewählte Wald am Kreuzberg sei zentral gelegen, eben, 300 Meter vom Kreuz entfernt, am Rand eines Jagdreviers, zum Jugendraum seien es 750 Meter, argumentierte Kuhn.

Es folgte eine hitzige Diskussion, die teilweise auch persönlich wurde. So verwahrte sich Bürgermeisterin Carolin Braun verärgert über Mutmaßungen, ihr Mann, der das Nachbarreviert gepachtet hat, könne dann mehr Rehe haben. Dr. Harald Uhl fragte nach dem Sachstand des Waldkindergartens und die Finanzierung. Laut Bürgermeisterin Braun sind das 5 000 Euro und pro Dietfurter Kind eine bestimmte Summe.

 

Andreas Steiger, Vorsitzender des Fördervereins Waldkindergarten gab bekannt, dass das Personal eingestellt ist, vier Kinder aus Dietfurt und fünf aus Beilngries angemeldet seien, der Bauwagen, das Waldklo und ein Pavillon bereit stehen, und die Finanzierung, auch mit Spenden, gesichert sei. Ilse Werner (CSU) stellte sich auf Seiten des Jagdpächters, seine Bedenken seien nicht berücksichtigt worden, und er sei jetzt kurzfristig mit der Situation konfrontiert. „Man soll eine Lösung suchen, dieser Standort ist es nicht.“ Christian Linz (CSU) schlug als Alternative den Bereich nach der Mariengrotte und die Moosbank vor, was laut Kuhn aber ein FFH-Gebiet ist.

Martha Thumann (FW) war für den Waldkindergarten, will aber einen anderen Standort. Sie nahm an, dass Rehe Witterung aufnehmen und den Platz meiden. Dem widersprach Kuhn, da immer Menschen vorbeikommen und höchstens, wenn die Kinder da sind, sich fernhalten.

Froh sein, dass es Jäger gibt

Laut Dr. Harald Uhl (FW) habe Hans Gietl ein Gelände angeboten. Es sollte schon im Wald und nicht auf einer Wiese sein, so Andreas Steiger vom Waldkindergarten. Andreas Porschert (CSU) meinte, dass es mit der Jagdverpachtung immer schlechter werde und man froh sein müsse, dass es Jäger gibt. Man solle vernünftig miteinander reden. Auch für Martin Schmid (CWU) war klar: „Kuhn muss sich um einen neuen Standort umschauen!“

Andreas Haußner (SPD) nannte das alles befremdlich, Oliver Kuhn habe mit Bedacht den Platz gewählt, es sei hirnrissig, jetzt noch einmal zu diskutieren. Carolin Braun wies daraufhin, dass die Fläche etwa ein Hektar betrage und am Rand des Reviers liegt. Martha Thumann verlangte eine Entschädigung für die Jagdgenossenschaft. Weiter hitzige Wortgefechte folgten. Planks Wortbeitrag enthielt eine unausgesprochene Drohung. Er habe viel für die Stadt getan und wisse schon entsprechend zu reagieren, ließ er wissen. Auch der Vorschlag von Christian Linz, auf dem Kreuzberg ein Probejahr zu machen, was auch der Förderverein akzeptierte, fand keine Mehrheit. Damit war der Standort dort oben ad Acta gelegt.

 

 

 

Artikel Neumarkter Tagblatt 05.08.2015

 

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/dietfurt/waldkindergarten-hat-neuen-vorstand-21164-art1266807.html

 

Waldkindergarten hat neuen Vorstand

 

Andreas Steiger aus Dietfurt ist jetzt Vorsitzender des Vereins. Sein Stellvertreter ist Wolfgang Stadler.von Johann Grad

 

Den neuen Vorstand des Trägervereins bilden Christian Meier (v. l.), Daniela und Andreas Steiger sowie Wolfgang Stadler.

 

Der Dietfurter Waldkindergarten kann Mitte September starten. Stadt Dietfurt und Landkreis Neumarkt haben die Einrichtung genehmigt und ihre Unterstützung zugesichert, eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin werden die „Drachenkinder“ betreuen. „Sie wohnen beide im Gemeindebereich Dietfurt“, betont Wolfgang Stadler. Auf dem Kreuzberg oberhalb von Dietfurt wird der Waldkindergarten seine Heimat haben.

Die Kinder kommen aus den Gemeinden Dietfurt und Beilngries. Im Verein hat sich einiges getan und es fanden Neuwahlen statt. „Wir haben uns neu aufgestellt und geordnet“, begründet Stadler. Jetzt seien Eltern aus beiden Kommunen im Vorstand vertreten. Andreas Steiger aus Dietfurt ist jetzt Vorsitzender des etwa 20 Mitglieder zählenden Vereins.

Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Wolfgang Stadler aus Beilngries. Schriftführer ist Christian Meier aus dem Beilngrieser Ortsteil Biberbach. Die Kasse verwaltet Andreas Steigers Frau Daniela. Im Waldkindergarten werden Kinder ab zweieinhalb Jahren bis zum Schuleintritt von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 14 Uhr betreut. Morgendlicher Treffpunkt ist in Hainsberg gegenüber des Fußballplatzes. Von dort marschieren die Kinder zusammen mit ihren Betreuerinnen zum Kindergarten-Gelände.

„Wir haben einige Spenden bekommen“, sagt der neue Vorsitzende. So wird ein Pavillon aufgestellt, der den Kindern Schutz bieten soll, einen Bauwagen haben die Eltern selbst organisiert. Und auch eine Kompost-Toilette steht schon, spendiert von der Stadt.

Mithilfe staatlicher Fördergelder, den Jahresbeiträgen der Vereinsmitglieder und dem Monatsbeitrag von 100 Euro pro Kind will der Förderverein das Finanzielle selbst stemmen. Die Stadt Dietfurt beteiligt sich mit derselben Summe wie bei den beiden anderen Kindergärten in Dietfurt und Töging.

Dass der junge Verein weitere Unterstützung brauchen kann, versteht sich. Spendenformulare und Aufnahmeanträge können auf der Homepage des Waldkindergartens unter www.waldkindergarten-dietfurt.de heruntergeladen werden.

 

 

Artikel Donaukurier vom 04.08.2015

 

http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Dietfurt-Im-September-geht-es-los;art601,3105755

 

 

Im September geht es los

Bild: Im September geht es los. Dietfurt Dietfurt (uke) Der Dietfurter Waldkindergarten kann starten. Mitte September geht es los. Das hat Wolfgang Stadler, der neu gewählte Vorsitzende des Trägervereins, mitgeteilt. Nachdem Stadt und Landkreis die Einrichtung genehmigt und ihre Unterstützung zugesichert haben, hat sich nun auch das geeignete pädagogische Personal gefunden. Eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin werden künftig die Drachenkinder betreuen, die auf dem Kreuzberg oberhalb von Dietfurt herumtollen, wo der Waldkindergarten beheimatet sein wird. „Sie wohnen beide im Gemeindebereich Dietfurt“, betont Stadler. Ihre Schützlinge kommen nicht nur aus der Sieben-Täler-Stadt, sondern auch aus der Nachbargemeinde Beilngries, wo es so eine Einrichtung bislang nicht gibt.

Am Donnerstag wurde neu gewählt. „Wir haben uns neu aufgestellt und geordnet“, begründet Stadler. Jetzt seien Eltern aus beiden Kommunen im Vorstand vertreten. Demnach übernimmt Andreas Steiger aus Dietfurt den Vorsitz des etwa 20 Mitglieder zählenden Vereins. Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Wolfgang Stadler aus Beilngries. Schriftführer ist Christian Meier aus dem Beilngrieser Ortsteil Biberbach und die Kasse verwaltet Andreas Steigers Frau Daniela.

Im Waldkindergarten werden Kinder ab zweieinhalb Jahren bis zum Schuleintritt von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 14 Uhr betreut. Morgendlicher Treffpunkt ist in Hainsberg gegenüber vom Fußballplatz. Von dort marschieren die Kinder zusammen mit ihren Betreuerinnen zum Kindergarten-Areal.

„Wir haben Einiges an Spenden bekommen“, sagt der neue Vorsitzende. So wurde ein Pavillon aufgestellt, der den Kindern Schutz bieten soll, einen Bauwagen haben die Eltern selber organisiert. Und auch eine Kompost-Toilette steht schon, spendiert von der Stadt.

Mithilfe staatlicher Fördergelder, den Jahresbeiträgen der Vereinsmitglieder und dem Monatsbeitrag von 100 Euro pro Kind will der Förderverein das Finanzielle selbst stemmen. Die Stadt Dietfurt schießt dieselbe Summe zu, wie bei den beiden anderen Kindergärten in Dietfurt und Töging. Dass der junge Verein weitere Unterstützung brauchen kann, versteht sich. Spendenformulare und Aufnahmeanträge können auf der Homepage des Waldkindergartens unter www.waldkindergarten-d.wix.com heruntergeladen werden. Hier gibt es auch weitere Informationen zu der Einrichtung. Auch die Aufnahme weiterer Kinder ist jederzeit noch möglich, im Wald ist genug Platz. Fragen können auch unter der E-Mail-Adresse waldkindergarten-dietfurt@gmx.de gestellt werden.

Dietfurt: Trägerverein Waldkindergarten wählt Vorstand – Personal gefunden - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Dietfurt-Im-September-geht-es-los;art601,3105755#plx447242749

 

Artikel Donaukurier vom 24.06.2015

Waldkindergarten auf dem Kreuzberg kann starten

 

Dietfurt (khr) Fast alles ist unter Dach und Fach. Der Waldkindergarten der Drachenkinder Dietfurt wird im September starten. Mittlerweile hat die vor einiger Zeit gegründete Elterninitiative die Trägerschaft übernommen.

 

Nach der Stadt Dietfurt hat nun auch das Landratsamt Neumarkt dem Waldkindergarten seine Genehmigung zugesagt. Der Förderverein freut sich, dass sich mittlerweile schon 13 Kinder sowohl aus der Großgemeinde Dietfurt als auch aus Beilngries angemeldet haben.Noch gibt es freie Plätze. Zielgruppe sind Kinder ab zweieinhalb Jahren bis zum Schuleintritt. Öffnungszeiten der Einrichtung sind von Montag bis Freitag von 7.30 bis 13.45 Uhr. Der morgendliche Treffpunkt der Waldkinder ist auf dem Kreuzberg in Hainsberg gegenüber des Fußballplatzes. Von dort aus marschieren sie gemeinsam mit den Aufsichtspersonen zu dem Waldkindergarten-Areal. Interessierte, die ihr Kind gerne noch in der Einrichtung anmelden möchten, können sich direkt mit Alexandra Grünauer, der Vorsitzenden des Fördervereins Waldkindergarten Dietfurt und Umgebung, in Verbindung setzen. Mit Hilfe staatlicher Fördergelder, den Jahresbeiträgen der Vereinsmitglieder und dem monatlichen Beitrag von 100 Euro pro Kind kann der Verein alles komplett selbst stemmen. Die Stadt schießt dieselbe Summe zu, wie bei den beiden Kindergärten in Dietfurt und Töging.Derzeit wird das am Kreuzberg zugedachte Areal in Kooperation mit der Stadt Dietfurt sowie dem Förster und Zweiten Bürgermeister Oliver Kuhn (CSU) noch für die bald dort oben tobenden Kinder vorbereitet. Äste müssen weggeräumt, Sträucher gestutzt und Wege freigemacht werden. Dass die Eltern der künftigen Drachenkinder zusammenhelfen, versteht sich von selbst. Gerne dürfen aber auch Freiwillige, die das Projekt unterstützen, mit anpacken. Im Juli und August werden Ziegen und Schafe als vierbeinige Rasenmäher der vorgesehenen Fläche auf dem Kreuzberg den letzten Feinschliff verpassen. Als Unterschlupf bei schlechtem Wetter wird den Kindergartenkindern ein Bauwagen dienen. Die Stadt Dietfurt spendiert eine sogenannte Kompost-Toilette.Alle Beteiligten sind zufrieden mit der derzeitigen Entwicklung. Für die Stelle einer Kinderpflegerin laufen bereits Vorstellungsgespräche, eine Erzieherin wird noch gesucht. Weitere Auskünfte erteilt Grünauer unter Telefon (0 84 64) 5 83 oder E-Mail an waldkindergarten-dietfurt@gmx.de. Auch einen eigens eingerichteten Internetauftritt gibt es für die Drachenkinder bereits unter www.waldkindergarten-dietfurt.de.

Dietfurt: 13 Drachenkinder aus der Sieben-Täler-Stadt und Beilngries verbindlich angemeldet - Lesen Sie mehr auf:

http://www.donaukurier.de/…/Dietfurt-Waldkindergarten-auf-d…

An diesem Platz treffen sich die Drachenkinder künftig. Von hier werden sie zum Areal des Waldkindergartens gebracht. -

http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Dietfurt-Waldkindergarten-auf-dem-Kreuzberg-kann-starten;art601,3068091#plx2101629949

 

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